Ein Zeuge"Weil es keinen Sinn macht" ist kein Grund, nicht eine Menge Spaß daran zu haben...
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Ein ganz normaler Tag
Ereignislose Tage und wo ist der Glanz?

Dienstag. Nachdem ich gestern beim Sport war, f?llt das heute ja raus. Au?erdem hatte ich abends ja auch mein Jour Fix mit Andreas.
Mittags kam Maik an, er arbeitet schon den ganzen Tag an einem Fehler und er hat keinen L?sungsansatz. Ich hab dann erst mal vorgeschlagen doch eine chinesische Suppe zu essen. Blo? raus aus dem Laden und den Kopf frei kriegen.
War wieder einmal faszinierend festzustellen, dass eine meiner St?rken darin liegt, die richtigen Fragen zu stellen. Zumindest habe ich drei Ans?tze liefern k?nnen, wie man die Analyse fortsetzen sollte.
Meine Vermutung, die sich sp?ter auch best?tigt hatte, war aber, dass es an der Produktionsumgebung liegt. Die Produktionssteuerer in M?nchen sind echt so mies! Ich wu?te gar nicht, wie viel man da falsch machen kann...

Abends wurde ich erstmal entt?uscht. Bei Andreas zu Hause, also doch kein Essen gehen. Aber immerhin war die Angelegenheit relativ produktiv. Es macht echt Spa? mit Andreas zu arbeiten. Der ist halt so herrlich l?sungsorientiert.
Ich habe mal wieder festgestellt, warum er ausgerechnet mich als Partner haben wollte. Er ist einer der genialsten Menschen, die ich jemals getroffen habe, aber auch ein total unzuverl?ssiger Chaot. Da ist meine Art, Dinge auch mal formal zu betrachten die optimale Erg?nzung.
Wir haben nicht mehr allzulang gemacht und ich war um 23:30 schon wieder in meiner Wohnung.

Der Abend endete also ruhig, mit einem Glas Wein und einem Buch ?ber Coaching.

Wie gesagt, ein ereignisloser Tag, mal von einem anderen Standpunkt als dem arbeitstechnischen betrachtet.
24.3.04 11:46


Der Wochenauftakt
Merkw?rdige Erlebnisse der n. Art

Ok, das ist am Sonntag passiert, aber eigentlich geh?rt es schon zur n?chsten Woche. Anna hatte angerufen, wie mein Handy mir mitteilte. Als ich zur?ckrief kam erst einmal die Frage, was ich denn abends noch machen w?rde. Geplant war direkt nach Hannover zu fahren, da ja momentan CeBIT - Montag - Morgen - Stau ist und den kann ich echt nicht gebrauchen. Aber Planung ist ja ein dynamischer Prozess. Also doch erst noch ins Kino. Haben die ganze Zeit sehr angenehme gequatscht. Ein paar Mal hat sie versucht, mich ?ber A. auszuquetschen, aber da mu? sie fr?her aufstehen.

Hmm, was soll mir dieser Abend sagen? Es war ein angenehmer Abend. Ihre nervige Unruhe scheint sie zu einem gro?en Teil abgelehnt zu haben. Nun, mal sehen, wie es sich weiterentwickeln wird.

Montag
Wie man doch noch eine gute Entscheidung trifft
Der Montag im B?ro war langweilig. Der ?bliche Routinekrams und kein vern?nftiger Abschlu? einer T?tigkeit. Ich bin ja mal gespannt, wann Christian endlich seinen Job begreift und anf?ngt den auch zu machen.
Maik hat zur Zeit wohl eine Menge zu tun. Nun, eine Woche vor dem Werkstest eigentlich normal. Habe mit ihm ein paar fachliche Dinge diskutiert. Wir sind halt mittlerweile beide Profis geworden. Wenn ich daran denke, wie wir uns kennengelernt haben. Zwei Zicken vor dem Herrn und so fern ab jeglicher Professionalit?t. Andererseits, wenn ich mir die Internen hier so ansehe mu? ich sagen, dass wir wenigstens schon die Trennung von Sache und Emotion durchgezogen haben.
Also doch nicht wie geplant ein ganz fr?her Feierabend. Aber immer noch fr?h. Sind dann um 17 Uhr zum Sport gegangen. Training war ok. Habe mir einen Termin geben lassen. Ich brauche ein neues Programm. Meine Oberschenkel sollen schon noch weiter in meine Klammotten passen, und meine Brust k?nnte schon die Klammoten auch mal ausf?llen. Bin ja mal gespannt. Wenigstens ist Rouven am Donnerstag da und kann mein Training machen. Gibt halt auch da eine Menge unf?higer Trainer.
Danach wollten Maik und ich noch kurz etwas essen. Steak im Blockhouse war angesagt. Soweit die Theorie. CeBIT - Zeit ist echt Ausnahmezustand. Nach der ?berf?llten Lage also doch zum Sushi essen.
Wie immer eine nette Begr??ung, obwohl Heike schon ein wenig traurig war, dass wir da waren. Ein paar dumme Spr?che sp?ter stellte sich auch heraus warum: Sie hatte einfach so viel zu tun, dass sie sich nicht um unsere ganzen Sonderw?nsche k?mmern kann und quatschen konnte Sie auch nicht.
Sie lernt gerade einen neuen Koch an. Dessen Gesicht sollten wir uns merken und was viel wichtiger ist, er sollte sich unsere Gesichter merken!!!
Und wie wir so an der Kaitenbar sitzen fa?t Maik den ganzen Tag herrlich zusammen:
"Hierher zu gehen war die beste Entscheidung, die wir heute getroffen haben, sogar besser als die Design?nderungen im CC - Interface."

Haben beim Essen noch ein wenig ?ber unseren Film gequatscht. Es gibt mittlerweile so viele gute Ideen f?r geniale Szenen, vielleicht sollten wir wirklich mal anfangen, das Drehbuch zu schreiben?

Da f?llt mir doch noch der Spruch des Tages ein:
Ich bestelle gerade H?hnerhaut bei dieser h?bschen Bedienung als Maik sagt: "Du wei?t ja, dass dieses Zeug quasi nur aus Fett besteht!"
Ich darauf: " Das ist mir egal" zur Bedienung:" ... und den Seitenblick auf meinen Bauch habe ich gesehen! ;-) "
Sie: "?hh, aber, .. da sieht man doch gar nichts..., ?h, stammel"
Herrlicher Moment mal wieder. Eigentlich extrem unh?flich, jemanden in einen so peinliche Situation zu bringen. Aber immerhin hat sie ja auch dann dr?ber lachen m?ssen, war also ok!
24.3.04 11:49


Der Rest
Ein Wochenende ohne besondere Vorkommnisse

Beim Erwachen stellte ich fest, dass meine Beine geringf?gig Pudding waren. Kein Muskelkater zu vermelden, nur ein schwammiges Gef?hl. Nun, das als Grund im Bett zu bleiben ist genauso gut, wie jeder andere.
Zwischendurch Wenden auf der Couch, etwas einkaufen und dann zur?ck auf die Couch.

Sonntag war dann noch ein Volleyballspiel. Schei?e! Das vorletzte Spiel der Saison und das h?tten wir echt machen k?nnen. Was machen wir? Wir verlieren. S. hatte einen schlechten Tag. Vielleicht war er in Gedanken bei K.? ;-)
23.3.04 09:18


Der Morgen danach
Ein sportliches Nachspiel...

Ich erwachte am Freitag. Der Tag nach dem CeBIT abend. Ich sah nach rechts und mein Blick fiel auf die Wand. Ich sah nach links und es lag niemand neben mir im Bett! - beruhigend.

Dann ging ich mich mal durch und stellte fest: Keine ?belkeit, keine Kopfschmerzen, nicht einmal eine Verspannung im Nacken. Kaum zu glauben.

Also, ab ins B?ro.
Irgendwie wollte nicht so wirklich die richtige Laune aufkommen und ich entschlo? mich dann, sehr fr?h Feierabend zu machen und aus Hannover raus zu sein, lange bevor die Messebesucher merken, dass ja Wochenende ist.

Auf dem Heimweg stellte ich fest, dass ich irgendetwas noch tun mu?te an diesem Tag, also rief ich M. an.
M. ist jemand, den andere an meiner Stelle vielleicht als einen Freund bezeichnen w?rden, aber das steht auf einem anderen Blatt. Da M. mittlerweile seit l?ngere Zeit so ziemlich jeden Tag l?uft und ich Lust auf Bewegung hatte, frug ich ihn, ob wir nicht zusammen laufen gehen wollten. Er wollte nicht. Er m?sse die Wohnung aufr?umen, eine Rollenspielrunde steht an. Nach einer halben Stunde Telefonat fragte ich ihn nochmal, ob ich nicht vorbeikommen soll und wir laufen gehen.
Ich hatte ihn ?berrascht, aber er sagte zu.

B?nen Trimm-Dich-Pfad. Noch nie bin ich hier mehr als drei Runden gelaufen. Und das ist auch schon lange her. Aber egal. Nach der vierten Runde hatte M. keinen Bock mehr. Ich glaube ja, dass diese Fitness-Geschichte schon echt was gebracht hat.

Nun, beim Volleyballtraining etwa zwei Stunden sp?ter war ich der Meinung, dass es eine ?u?erst bescheidene Idee war, vorher Laufen zu gehen.
Abends auf der Tanzfl?che im Coeur sowieso!!!!

Aber interessant, was sich an dem Abend noch entwickelte. Beruhigend, wie sich S. um K. gek?mmert hat. Ich hatte ja schon bef?rchtet, dass sich K. den ganzen Abend bem?ht in meiner N?he zu sein.
Hatte in kurzes Gespr?ch mit A.. Meine G?te, warum sieht er sich blo? in der Rolle des Ritters, der bereit ist, selbst alles aufzugeben und sich und sein Gl?ck zu opfern, nur damit es dieser Frau gut geht. Der macht sich selbst noch kaputt...

Aber jeder hat die Chance, die ihm angebotene Rolle abzulehnen. Wenn man das denn nicht tut...
23.3.04 09:15


CeBIT
Auch eine Variante das Selbstbewustsein zu st?rken

So, dann komme ich endlich mal dazu, die vergangenen Tage ein wenig zu reflektieren.
Donnerstag war ich auf der CeBIT. Morgens mit einem Kollegen fr?hst?cken und mal den Tag grob vorbereiten. Immerhin standen ja ein paar nicht ganz unwichtge Termine an.

Der erste Termin verlief relativ erfolgreich. Ich frage mich wirklich, was manche Menschen dazu bringt, eine Menge Geld auszugeben f?r etwas, was Ihnen ?berhaupt nichts nutzt. Eine Zertifizierung f?r Crypto - Komponenten. Mal eben locker ?ber 150.000 Euro kostet, wobei die Komponenten selbst im Verkauf nur um die 1000 kosten. Das rechnet sich doch nie.
Aber was soll\'s? Ich will mich nicht beschweren, wenn es uns nutzt.

Die weiteren Termine waren auch insgesamt sehr erfolgreich und so begab es sich dann also, dass ich p?nktlich kurz vor Schlu? der Messe wieder bei dem Kollegen S. war, mit dem ich dann dieses Jahr wohl endg?ltig ein paar Bierchen trinken mu?.

Und das waren Einige!!!

Nachdem der Stand dann zugemacht hat, sind wir noch durch die anderen Hallen, S. war immer noch auf der Suche nach dem ein oder anderen Bier. Immerhin sind wir dann noch f?ndig geworden und eigentlich war die Welt in Ordnung.
Ja, genau das ist der Fehler, man denkt, die Welt sei in Ordnung, doch immer wenn man das denkt, schl?gt "es" zu.

"Es" kam in diesem Fall in Form einer End-40er Gesch?ftsfrau mit ausreichend Rundungen um als mehr als weiblich durchzugehen. Nachdem die mir dann auf die Pelle r?ckte, sagte ich, dass ich mich schon sehr wundern w?rde. Mit einem tiefen Blick in meine Augen fragte sie, wor?ber.
Ich antwortete:
"Dar?ber, dass Du schon so tief in einer Midlife-Crisis steckst, dass Du versuchst, so junge Typen wie mich in die Kiste zu bekommen!"
In exakt diesem Moment wurde mir klar, dass ich verdammt viel Alkohol getrunken hatte.
Sie gab aber nicht auf und erwiderte: "Das ist keine Midlife-Crisis, das ist ein unmoralisches Angebot!".
Ich stellte fest, dass ich nicht nur viel, sondern zu viel getrunken hatte, als ich mit einem absch?tzenden Blick sagte: "Nun, f?r eine Million w?rde ich dr?ber nachdenken!".
S. kannte mich bis dahin nur als sachlichen Profi. Er hatte sichtlich damit zu k?mpfen, dass Bier nicht in der Gegend zu verteilen.
Ich bereitete mich derweil vor, meine gerechte Strafe zu empfangen, doch diese kam einfach nicht. Ich bin ja der Meinung, eine Ohrfeige h?tte ich schon verdient gehabt, aber die Dame wandte sich dann doch anderen Zielen -oder sollte ich Opfer sagen- zu!

Nun, es hei?t, es w?re gut f?r das Ego, das Selbstvertrauen, das Selbstbewu?tsein, wenn man von Frauen Komplimente bekommt oder angegraben wird.
Das mag ja sein, aber ich glaube, selbst ohne Selbstbewu?tsein h?tte ich viel lieber auf die Erfahrung verzichtet!!!

22.3.04 16:35


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